das klassische ‘Keyword Recherche’ Tool im SEO DIVER

Das klassischste der Keyword Recherche Tools im SEO DIVER nennt sich auch genauso “Keyword Recherche“. Mit diesem Tool lässt sich ähnlich arbeiten, aber auch noch feiner als mit dem klassischen Google Adwords Keyword Tool.

Doch lasst mich Euch die vielfältigen Möglichkeiten an ein paar handfesten Beispielen näherbringen.

Das kann die SEO DIVER Keyword Recherche

Wir beginnen ganz klassisch mit der Eingabe unseres Ausgangskeywords “kredit” in die Suchmaske:
keyword-recherche-eingabe

Nach kurzem Warten sehen wir dann einen Chart, der das Interesse der Suchmaschinen-User nach diesem im Jahresverlauf zeigt:
keyword-trend
Wir können sehen, dass nach dem Keyword “kredit” über das gesamte Jahr hinweg mit regem Interesse gesucht wird, im Oktober und November allerdings mit dem größten Interesse (vor Weihnachten um Weihnachtsgeschenke zu kaufen vielleicht?) und im Dezember am wenigsten (aber immer noch mit beeindruckenden 65,33% des maximalen Suchvolumens).

Diese Jahresverlaufswerte zeigen aber nicht nur Prozentangaben (naja, direkt schon – aber indirekt …) sondern konkrete Werte, wenn man ein wenig kombiniert. Denn in der Ergebnistabelle unterhalb des Charts finden wir ein maximales Suchvolumen pro Monat von rund 450.000 Suchenden.

Wenn wir jetzt also kombinieren/rechnen, erfahren wir, dass im Dezember immer noch etwa 450.000 x 65,33%, also 293.985 Menschen nach Kredit suchen.

keyword-ergebnisliste

Die Liste mit den Ergebnissen zeigt uns

  • die Keywordvorscchläge
  • ‘+’-Symbol neben manchen Keywords
  • ‘$’-Symbol neben manchen Keywords
  • Keyword-Schwierigkeitsgrad
  • Chart/Kurven-Symbol bei manchen Keywords
  • Traffic-Angabe
  • Verschiedene Symbole (Zeitung, Balken, Chart, …)

Keyword-Vorschläge

Die Keyword-Vorschläge in der Ergebnisliste wurden aus einer Datenbank von beeindruckenden mehr als 40 Millionen Keywords herausgesucht, die NICHT wie bei vielen anderen Keywordtools aus dem Google-Keywordtool für Adwords übernommen sind, sondern von abertausenden echten deutschen Suchmaschinen-Usern aus allen Lebenslagen (also nicht nur Online-Marketer, Mütter oder Kiddies) täglich in die Suchmaschinen eingegeben werden.

Es fällt auf, dass alle Ergebnisse unser Ausgangswort “kredit” als alleinstehendes Wort beinhalten.
keyword-recherche-suchfilterDas liegt an dem voreingestellten Suchfilter “exakt”, welcher bedeutet, dass genau das eingebene Ausgangskeyword genauso auch in den Ergebnissen vorkommen muss.

Neben “exakt” gibt es weitere Suchfilter, die unter dem Suchfeld mit Klick auf das “Einstellungs-Zahnrad” verändert werden können:

  • exakt Wortanfang” – das eingegebene Wort muss in den Ergebnissen zu Beginn auftauchen – immer noch alleine stehend.
    Beispiel: “kredit ohne schufa
  • exakt Wortende” – das eingegebene Keyword wird in den Ergebnissen nur am Ende erscheinen
    Beispiel: “schweizer kredit
  • weitgehend” – das vorgegebene Keyword kann auch Wortbestandteil in den Ergebnissen sein
    Beispiel: “ratenkredit günstig
  • weitgehend Anfang” – das gesuchte Keyword darf Wortbestandteil sein, muss aber als erstes im Keyword oder der Phrase auftauchen
    Beispiel: “kreditanfrage stellen”
  • weitgehend Ende” – das eingegebene Keyword darf Wortbestandteil sein, muss aber am Ende der jeweiligen Vorschläge vorkommen
    Beispiel: “günstiger ratenkredit
  • Brainstorming” – der SEO DIVER liefert nicht mehr zwingend Ergebnisse, in denen das vorgegebene Keyword enthalten ist, sondern auch Ergebnisse, von denen der Computer glaubt, dass sie vielleicht passen könnten
    Beispiel: “schufa

So kann sehen die Ergebnislisten (nur die Keywords im Ausschnitt) dann im Tool aus:
keywordrecherche-kredit-exakt keywordrecherche-kredit-exakt-wortanfang keywordrecherche-kredit-exakt-wortende

keywordrecherche-kredit-weitgehend keywordrecherche-kredit-weitgehend-wortanfang keywordrecherche-kredit-weitgehend-wortende

keywordrecherche-kredit-brainstorming

Keywordschwierigkeitsgrad – Wie ist der zu deuten?

Neben den Keywords findet sich der “Keywordschwierigkeitsgrad” in einer Tabelle von drei Spalten.
– In der ersten Spalte der Schwierigkeitsgrad des Keywords für die Positionen 1-5.
– In der zweiten Spalte der Schwierigkeitsgrad des Keywords für die Positionen 6-10.
– In der dritten Spalte der Schwierigkeitsgrad des Keywords über die kompletten Positionen 1-10 gemittelt.

Generell gilt je größer der Wert, desto schwerer ist es mit einer Website in die Top 10 (oder gar Top 5) zu kommen.

Doch was ist der Keywordschwierigkeitsgrad im SEO-DIVER?
In der DIVER Toolbox erhalten wir nicht allein Keywordtools, sondern auch Domain-Performance-Tools, die darüber Auskunft geben können, wie gut eine Website in den Serps “performed”. Einer dieser Werte ist die Statische Sichtbarkeit, die für ein Keywordset von mehr als einer halben Millionen deutscher Keywords die Google.de-Suchergebnisse vergleicht und (ganz plump gesagt) schaut wie oft und an welchen Positionen eine Domain erscheint. Je öfter und besser eine Domain dasteht, desto höher ist ihre Statische Sichtbarkeit.

Der Keywordschwierigkeitsgrad wird nun berechnet aus dem Mittel der Statischen Sichtbarkeit der jeweils rankenden Domains für dieses Keyword. Ist der Keywordschwierigkeitsgrad also höher bedeutet das, dass die für dieses Keyword rankenden Domains insgesamt mehr/gute Rankings (auch für andere Keywords) aufweisen werden. Man könnte dies auch grob als “Autorität” einer Website interpretieren (natürlich ist die die echte “Domain-Authority” etwas komplizierter – aber die Statische Sichtbarkeit kann als zumindest ein Authority-Indikator genutzt werden).

In dem Beispiel-Screenshot sehen wir, dass die Top5 für alle “Brainstorming-Keywords” zu “kredit” recht stark belegt sind – aber bei zwei Keywords sehen die Serps nicht so stark besetzt in den Positionen 5-10 aus. Bei einer Nische wie “kredit” durchaus noch lohnende Positionen, die gute Besucher bringen können.

Bei den zwei Keywords handelt es sich um “sparkasse”, einem Keyword bei dem generell nur “sparkasse”-Domains zum Ranken kommen (auch wenn auf Position 6-10 eher schwächere Sparkassen-Domains sitzen).

Das zweite Keyword ist “leasing”, welches nun durchaus ein interessantes Keyword darstellt um hier nach dem Karl-Kratz-Prinzip ein Landinpage-System aufzubauen. Viel Spaß dabei.

Entwicklung der Keywordschwierigkeit über die Zeit

Die Werte der Keywordschwierigkeit sind immer wochenaktuelle Werte. Je nachdem wieviel Bewegung in den Suchergebnissen zu diesen Keywords ist, kann dies von Woche zu Woche anders aussehen. Wir erfahren hier mehr mit einem Klick auf das Chart-Icon direkt neben den Schwierigkeitswerten.

keyword-schwierigkeit-entwicklung
Das Keyword “kredit ohne Schufa” beispielsweise ist grundsätzlich stabil immer gleich schwierig, während es in den vergangenen Wochen in den Top 1-5 einmal deutlich schwieriger und in den Top 6-10 deutlich einfacher wurde – aber nur kurzfristig.

Man kann also deutlich sehen: Die Schwierigkeit auf ein Keyword zu optimieren ist NICHT immer dieselbe. Sie ist geprägt davon wie aktiv unsere Mitbewerber sind und natürlich wie erfolgreich!

Keyword-Chancen und Risiken in der Vertikalen Suche/Universal Search

Zu vielen Keywords zeigt Google immer wieder verschiedene Module innerhalb der normalen Suchergebnisse an:

  • zusätzliche (eingeschobene) Bilderergebnisse
  • zusätzliche (eingeschobene) Videoergebnisse
  • zusätzliche (eingeschobene) Newslistings
  • zusätzliche (eingeschobene) Local Search/Places Ergebnisse
  • zusätzliche (eingeschobene) Shopping-Ergebnisse
  • zusätzliche (eingeschobene) Finanzen

bild-videoBei vielen Suchbegriffen kann man nicht immer damit rechnen, dass alle vertikalen Ergebnisse auch auftauchen, die der SEO DIVER als mögliche Universal Search Einschübe ankündigt.

Was der SEO DIVER hier anzeigt ist also nicht, was aktuell (zuletzt) zu den jeweiligen Suchbegriffen gesichtet wurde, sondern was der DIVER irgendwann einmal bei diesem Keyword beobachten konnte.

Da auch die Google-Suchergebnisse immer wieder Änderungen und vor allen Dingen Personalisierungen für die einzelnen User unterworfen sind, können wir als SEOs also auch damit rechnen, dass der ein oder andere User immer wieder mal das ein oder andere Extra zu sehen bekommt.

Daher zeigen uns diese Icons Risiken für die Optimierung genau dieses Keywords auf (wir geben uns viel Mühe und am Ende “sehen” die User unser Ergebnis vor lauter Bildern, Videos oder anderer besonderer Einschübe gar nicht) … oder es tun sich Chancen auf, indem wir gezielt für diese Suchbegriffe auf die Universal Search optimieren (wir erstellen extra coole Bilder und optimieren diese nach allen Regeln des Bilder-SEO).

Semantische Keywords gefällig für die Recherche?

verwandte keywordsIm Keyword-Recherche Tool des SEO DIVERs gibt es zwei Wege, um sich semantisch verwandte Begriffe zu einem Keyword zeigen zu lassen:
1. der Brainstorming-Filter (oben bereits erwähnt)
2. ein Klick auf das “+” rechts neben den einzelnen Keywords

Der SEO DIVER zeigt weitere Suchbegriffe an, die im direkten Umfeld des gesuchten Keywords beobachtet wurden. Bei unserem Beispiel-Suchbegriff “kredit” gibt uns das Keyword-Tool (zur Zeit) 68 semantische Begriffe an, unter denen sich neben coolen Begriffen wie “schufa eintrag”, “sparkasse” oder “finanzierung” allerdings auch uns schwer erklärbare Begriffe wie etwa “chemnitz party” oder Schreibfehler auftauchen.

Zum Ende…

… lassen sich natürlich die Keywordlisten auch exportieren (hier wird man zur Wahl aufgefordert ob mit oder ohne verwandte Suchbegriffe (die hinter dem “+”)).

Ich empfehle diese Exporte ohne verwandte Suchbegriffe vorzunehmen, da der Download der Listen später von den eigenen “Keyword-Credits” abgezogen wird und das bei sehr vielen verwandten Suchbegriffen schnell zu sehr vielen verbrauchten credits führen kann.

Für sinnvoller halte ich an dieser Stelle die Funktion der Keyword-Listen zu wählen. Einfach die besten Suchbegriffe vorne ankreuzen und am Ende der Seite (wie in jedem Keywordtool im DIVER möglich) einer alten oder neuen Keywordliste hinzufügen.
Die verwandten Keywords kann man hier nicht auswählen … diese einfach altmodisch markieren, kopieren und in einer Textdatei zwischenspeichern, um sie anschließend einer manuell der Keywordliste im SEO DIVER Tool “Keyword Projekte” hinzufügen.
Alle zusätzlichen Infos aus diesem Tool hier (Keywordschwierigkeit, Universal Search Attribute) finden sich auch in den Keywordprojekten wieder und lassen sich dort gezielt exportieren (eben nur die Keywords, die man selbst den Listen hinzugefügt hat).

Ich hoffe Ihr konntet einen guten Einblick in das SEO DIVER Tool “Keyword Recherche” gewinnen.

Wer mehr erfahren möchte oder Fragen hat – immer wieder gerne hier unten in den Kommentaren, per Email oder bei Google+

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