Keyword-Projekte verwalten mit dem SEO DIVER

keyword-projekte-menuWas macht man, wenn man eine Keywordrecherche beginnt? Egal jetzt welche Methode Ihr einsetzt!
Ihr legt eine Liste an, richtig? Die einen nutzen dafür notepad, einen anderen Texteditor, Word oder Excel.
Ich persönlich nutze der Einfachheit halber meist meinen Texteditor (unter Windows ist das Proton, unter Linux derzeit Geany) aber am Ende lande ich doch immer bei Excel, nachdem ich zuvor einen Abstecher zu den SEO DIVER Keyword-Projekten mache, die mir meine Daten validieren.

In diesem Beitrag möchte ich das Tool “Keyword Projekte” des SEO DIVERs vorstellen.

Unter Keyword-Projekten versteht die SEO Toolbox “SEO DIVER” selbst angelegte Keywordlisten, quasi “Aktenordner” innerhalb der Toolbox, die der Suchmaschinenoptimierer selbst mit Keyword befüllen kann, die ihm “gerade in den Kram passen” – sprich Bestandteil seiner Keyword Recherche sind.

keyword-projekte-schritt-1

Dazu legt der User zunächst ein Keyword Projekt an (Klick auf “Projekte” unter dem Formular oben in der blauen Box, dann “Neues Projekt” in dem erscheinenden Eingabe-Layer) und gibt ihm einen eindeutigen Namen, mit dem man später verschiedene Projekte einfach auseinanderhalten kann (Speichern -> Klick auf die Diskette <- nicht vergessen).

keyword-projekt-anlegen

Nach dem Speichern öffnet sich automatisch ein zweiter Layer, in den man bereits jetzt eigene Keywords eintragen kann – aber nicht muss.

Das besondere zu vielen anderen Keywordtools an dieser Stelle:
– es werden alle Keywords in das Projekt übernommen, die man selbst hinzufügt
– es werden KEINE weiteren Keywords automatisch hinzugefügt!
Bei den Keyword-Projekten handelt sich tatsächlich einzig und allein um eine Sammlung selbst bestimmter Keywords, ähnlich wie in Deinem txt-File oder Excel-Dokument.

Verknüpfung mit anderen SEO DIVER Keyword Tools

Wie Ihr an meiner Artikelreihe zu den Keyword-Tools des SEO DIVERs bemerkt, bietet diese Toolbox viele spannende Werkzeuge um über verschiedenste Ansätze relevante Keywords für die eigenen Online-Marketing-Kampagnen zu recherchieren.

Jedes dieser Keyword-Tools bietet in den Ergebnislisten jeweils vor den einzelnen Keywords eine Checkbox, mit der man die Keywords markieren kann, die man gerne einem Keyword-Projekt hinzufügen möchte.
Einfach alle Keys anhaken, um die es geht und am Ende der Liste auf “Zu Keyword Projekt hinzufügen” klicken, ein bereits angelegtes Projekt auswählen, oder ein Neues erstellen – fertig.

Dies halte ich für einen der größten Vorteile, wenn man die vielfältigen Keywordtools im DIVER nutzt. Und dies war auch DAS Feature, welches ich persönlich am stärksten begrüßt habe, als es in den DIVER aufgenommen wurde.

Traffic Daten und mehr
Doch dieses Tool wäre ziemlich nutzlos, wenn das jetzt wirklich alles wäre, oder?! Genau! Deshalb ist das auch noch nicht alles:

Das wichtigste für ein anständiges Keyword Tool kommt aber erst jetzt:
Sinnvolle Daten zu den einzelnen Keywords mit deren Hilfe ich bestimmen kann welche am wichtigsten für mich sind und und welche ich vielleicht besonders “behandeln” muss.

keyword-liste-mit-details

Natürlich bekomme ich ein Suchvolumen zu den Keywords … dieses sagt mir mit wievielen Suchenden im “besten Monat” des Keywords ich rechnen muss (hier zeigt sich ein Unterschied zu den Google-Adwords-Keyword-Tool, welches uns ein gemitteltes Suchvolumen über die vergangenen 12 Monate nennt – ziemlich unbrauchbar bei saisonalen Keywords, wie ich meine).

Bereits bekannt aus dem DIVER Tool “Keywordrecherche” sind auch die Universal-Search Attribute eines Keywords. Diese sagen mir, welche Universal Search Oneboxes (Maps/Places, News, Bilder, Videos, …) zu diesem Keyword (im jeweiligen Suchmarkt) jemals gesichtet wurden. Dadurch kann ich zum einen Chancen erkennen bei schwierigeren Keywords über die Vertikale Suche ein Ranking zu ergattern (indem ich gezielt auf Bilder oder Videos optimiere), aber auch wo ich einfach damit rechnen muss trotz gutem Ranking einfach übersehen zu werden.

Neu im SEO DIVER finden wir den “Keyword Schwierigkeitsgrad”, der uns Auskunft darüber gibt, wie stark (gemessen an der Statischen Sichtbarkeit, einem Sichtbarkeitsindex, der grob vergleichbar ist mit der Sistrix-Sichtbarkeit) die Seiten auf den Plätzen 1-10 sind.

Dabei zeigt uns der Keyword Schwierigkeitsgrad dies gestaffelt für die Positionen 1-5, 6-10 und als Durchschnitt für alle Positionen 1-10.

Eine Keyword-Schwierigkeit von ->= 1 zeigt uns eine sehr schwache Konkurrenz, die mit sorgfältiger Optimierung auch von kleineren Websites leicht “anzugreifen” ist.

Eine Keywordschwierigkeit von 1-5 deutet schon auch leicht stärkere Websites hin – hier muss man sich schon ins SEO-Zeug legen, um mit einer nicht sehr starken Website dagegen ankämpfen zu können.

Eine Keywordschwierigkeit von 5-10 zeigt mir persönlich, dass ich vielleicht eher versuche zuerst über den Longtail zu arbeiten und meine Website zu stärken, bevor ich mir hier größere Hoffnungen machen kann.

Eine Schwierigkeit des Keywords von 10-20 … kostet Arbeit, Zeit (und Geld) zu überwinden aber ist immer noch zu schaffen.

Zum Vergleich: Ein Gigant wie de.wikipedia.org hat eine Statische Sichtbarkeit von rund 14000 (14k oder vierzehntausend). Also – auch bei einer Schwierigkeit von über 20 nicht gleich verzweifeln 😉

Excel Export der Keyword Projekte zur weiteren Arbeit

Damit man nun sinnvoll weiter mit seinen gesammelten Keywordlisten arbeiten kann, lassen sich Keywordprojekte natürlich auch exportieren und bieten dabei einen sehr umfassenden Export aller gesammelten Keywords eines Projektes mit Suchvolumen (im Export genannt “Total”) und den verschiedenen Universal Search Attributen (1 für gesetzt, 0 bislang nicht gesehen).

Was mir persönlich in diesem Export fehlt ist die neue Keyword-Schwierigkeit, die ich zwar selbst erst noch gründlich “erforschen” muss, damit ich weiß wie ich wirklich sinnvoll damit arbeite, die aber für mich das Potential hat Geschichten wie “kalkulieren wir mal Suchvolumen und beziehen Adwords Klickpreis mit ein”-KPIs sinnvoll ablösen kann.

Update: Hätte ich mal besser gleich an den SEO DIVER Support geschrieben und den Wunsch geäußert. Kaum war dieser Artikel online haben die Jungs von der Entwicklung (danke Klaus!) nachgelegt und die Keyword-Schwierigkeit in den Export aufgenommen.

So schnell habe ich noch keine Entwicklungsabteilung auf Kundenfeedback reagieren sehen 😉

Fazit: Wenn einem was fehlt – einfach mal die Macher anschreiben. Manchmal kann es dann ganz schnell gehen!

Ich hoffe Ihr konntet einen guten Einblick in das SEO DIVER Tool “Keyword Projekte” gewinnen.

Wer mehr erfahren möchte oder Fragen hat – immer wieder gerne hier unten in den Kommentaren, per Email oder bei Google+

Deine / Ihre Meinung zu...

Name und E-Mail Adresse sind nötig. Die E-Mail Adresse wird niemals veröffentlicht.